Offizielles IC-Regelwerk
Vorwort
Hier findest du das offizielle Regelwerk von Western Legends Roleplay. Bitte lies dir dieses vollständig und sorgfältig durch, bevor du auf dem Server spielst. Um ein faires und immersives Roleplay zu gewährleisten, ist jeder Spieler verpflichtet, die aufgeführten Regeln einzuhalten. Ein funktionierendes Mikrofon sowie eine angemessene Sprachqualität werden vorausgesetzt. Das Serverteam behält sich das Recht vor, bei Regelverstößen entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Dazu zählen unter anderem Verwarnungen, temporäre Sperren oder ein permanenter Ausschluss vom Projekt. Mit dem Betreten des Servers bestätigst du, dass du das Regelwerk gelesen, verstanden und akzeptiert hast.
Grafik Mod-Packs wie Quant-V und NVE sind erlaubt.
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Folgende Auflösungen sind erlaubt:
§1 Allgemeines
Die wichtigste Regel auf unserem Roleplay-Server: Hinter jedem Spieler steht ein Mensch. Behandle andere so, wie du selbst behandelt werden möchtest. Jeder soll sich hier wohlfühlen und Spaß am Roleplay haben.
Beleidigungen, Rassismus, Sexismus, sexuelle Belästigung sowie extrem unangemessene Handlungen im Roleplay sind strengstens untersagt. Wir legen großen Wert auf ein respektvolles und faires Miteinander.
Das Mindestalter auf diesem Server beträgt 16 Jahre.
Verhalten, Fremdwerbung oder öffentliche Äußerungen, die dem Image des Projekts schaden, sind untersagt.
Das Ausnutzen von Spielfehlern, Bugs, Grauzonen oder Lücken im Regelwerk (Bugabusing) ist verboten.
Sowohl in RedM als auch im Discord ist der korrekte Charaktername zu verwenden.
Spieler, die gemeinsam reisen (z. B. Freunde oder Gruppen), dürfen sich bereits kennen und eine gemeinsame Vorgeschichte haben.
Verstöße wie fehlende IC-/OOC-Trennung oder unangemessenes Verhalten auf dem Discord werden entsprechend sanktioniert.
Das Streamen auf dem Server ist grundsätzlich erlaubt. Es ist erwünscht, den Server entsprechend zu kennzeichnen. Streams können im Discord angekündigt werden. Das Serverteam behält sich vor, im Einzelfall die Genehmigung zu widerrufen.
Sollte ein Regelverstoß während einer RP Situation vorfallen muss zuerst die RP Situation fertig gespielt werden.
Wir haben auf unseren Server herscht Clip Plficht sprich am besten sollte alles geclipt werden.
§2 Rollenspiel
Die wichtigste Regel im Roleplay: Achte auf dein Leben, denn das Leben deiner Spielfigur ist dein höchstes Gut. Unrealistisches Verhalten oder leichtfertiger Umgang mit dem eigenen Leben ist zu vermeiden.
Misshandlungen, Verstümmelungen oder übertriebene Gewalt ohne entsprechenden Roleplay Hintergrund sind untersagt. Diese müssen im Vorfeld mit dem High Team besprochen werden.
NPCs sind im Roleplay wie normale Mitspieler zu behandeln. Unrealistisches Ausnutzen von NPCs ist verboten.
Verletzungen müssen im Roleplay realistisch und nachvollziehbar ausgespielt werden. Die Behandlung hat entsprechend der Situation zu erfolgen.
Das Ausnutzen von Abwesenheiten wichtiger Fraktionen (z. B. Ärzte oder Gesetzeshüter) ist untersagt. Orte wie Städte, Forts oder relevante Gebiete sind stets als belebt auszuspielen.
30 Minuten vor sowie nach einem Server Neustart dürfen keine größeren Roleplay Situationen gestartet werden. Bestehende Situationen sind kontrolliert zu beenden.
Roleplay ist so zu führen, dass alle Beteiligten Spaß am Spiel haben. Gewinnen und Verlieren gehören gleichermaßen zum Roleplay dazu.
Das gezielte Stören von laufenden Roleplay Situationen ist untersagt.
Bei geplanten Großveranstaltungen (z. B. Kirche, Theater oder öffentliche Events) dürfen Ausnahmen gelten. Diese müssen im Vorfeld mit dem High Team besprochen werden.
§3 Fail / Non-Roleplay
Das Roleplay hat sich an der dargestellten Zeit (ca. 1890) zu orientieren. Modernes Verhalten, Sprache oder Wissen, das nicht zur Spielwelt passt, ist untersagt.
Aussagen, die nicht ins Roleplay gehören (z. B. OOC-Begriffe wie „AFK“, „Bro“, „Digga“ usw.), sind im Ingame-Voice oder Chat verboten.
Während laufender Kampfhandlungen dürfen verletzte oder bewusstlose Personen nicht behandelt oder entfernt werden. Erst nach Beendigung der Situation ist eine Versorgung zulässig.
Pferde und Kutschen sind realistisch zu nutzen. Das Wegschicken oder Herbeirufen sollte nur an geeigneten Orten erfolgen (zb. Wiesen, Stallungen etc.). Ausnahmen gelten bei technischen Problemen.
Unrealistisches Verhalten im Umgang mit Geschwindigkeit, Fortbewegung oder Nutzung von Tieren und Fahrzeugen ist untersagt.
Das absichtliche Verlassen einer laufenden Roleplay Situation (Combat Logging) ist verboten. Dies gilt auch für das Fernbleiben nach einem Neustart, sofern die Situation noch aktiv ist.
OOC Handlungen oder nicht charaktergerechtes Verhalten werden als Non-Roleplay gewertet und entsprechend sanktioniert.
Die Einmischung in laufende Konflikte ohne entsprechenden Roleplayn Bezug ist untersagt. Ausnahmen gelten nur, wenn eine Beteiligung im Vorfeld logisch begründet wurde.
Das übermäßige Ausnutzen von Spielmechaniken (z. B. übertriebener Handel mit NPCs oder ähnliche Systeme) ist verboten.
Das Entnehmen von Items aus dem Inventar bewusstloser Personen ohne Roleplay Hintergrund ist untersagt.
Das Entnehmen von Offensichlichen Admin-Items aus dem Inventar ist untersagt.
§4 Power Roleplay
Handlungen, die anderen Spielern keine Möglichkeit zur Reaktion lassen oder eine Roleplay-Situation erzwingen, sind untersagt. Jede Partei muss die Chance haben, auf eine Situation angemessen zu reagieren.
Das gezielte Festhalten, Bedrängen oder Erzwingen von Handlungen ohne Ausweich- oder Handlungsmöglichkeit für die Gegenpartei ist verboten. Ein Konflikt muss für beide Seiten lösbar sein. Ausgenommen von dieser Regelung ist die LAW.
Schriftstücke wie Briefe, Telegramme, Notizen oder Aushänge müssen so gestaltet sein, dass betroffene Spieler darauf reagieren können. Der Inhalt muss nachvollziehbar ins Roleplay eingebunden sein.
Das Verstecken oder Platzieren bewusstloser Personen an unerreichbaren Orten, um eine Behandlung zu verhindern oder einen Respawn zu erzwingen, ist untersagt.
Personen in Gefangenschaft (z. B. Geiseln oder Häftlinge) müssen aktiv in das Roleplay eingebunden werden. Ein vollständiges Ausschließen aus der Situation ist nicht erlaubt.
§5 RDM und PDM
RDM (Random Deathmatch) bezeichnet das grundlose Verletzen oder Töten von Spielern oder NPCs ohne nachvollziehbaren Roleplay-Hintergrund. Dies ist strengstens untersagt.
PDM (Ped Deathmatch) beschreibt das Nutzen von Pferden oder Kutschen als Waffe, um anderen Spielern Schaden zuzufügen. Dies ist grundsätzlich verboten. Kollisionen während einer Flucht können in Ausnahmefällen toleriert werden, sofern sie nicht absichtlich herbeigeführt werden.
Der Einsatz von schweren Waffen (z. B. Gatling-Geschützen) oder Sprengstoffen (z. B. Dynamit) zum vorsätzlichen Verletzen oder Töten von Spielern ist untersagt, sofern kein klarer und nachvollziehbarer Roleplay-Hintergrund vorliegt.
§6 Metagaming und Scripted-Roleplay
Metagaming bezeichnet die Nutzung von Informationen, die außerhalb des Spiels (OOC) erlangt wurden, im Roleplay (IC). Dies ist strengstens untersagt.
Dazu zählen insbesondere Informationen aus Discord, Streams, Clips oder anderen externen Quellen. Diese dürfen nicht im Roleplay verwendet werden.
Scripted-Roleplay beschreibt im Voraus OOC geplante Handlungen oder Situationen, die den natürlichen Ablauf des Roleplays beeinflussen. Roleplay hat sich stets im Spiel zu entwickeln und auszuspielen.
Abgesprochene oder vorgeplante Szenarien, die anderen Spielern keinen fairen Verlauf ermöglichen, sind untersagt.
Fraktions-Discords oder externe Plattformen dürfen ausschließlich zur Organisation genutzt werden. Eine Nutzung zur Erlangung von IC-Vorteilen ist verboten.
Das Serverteam behält sich vor, externe Kommunikationsmittel bei Bedarf zu überwachen oder einzuschränken, um Regelverstöße zu verhindern.
§7 Reaktionszeit & Ankündigung von Gewalt
Jeder Spieler ist verpflichtet, anderen eine angemessene Reaktionszeit auf Handlungen zu geben. Überstürzte oder erzwungene Aktionen ohne Reaktionsmöglichkeit sind untersagt.
Gewalt darf nur angewendet werden, wenn ein nachvollziehbarer Roleplay-Hintergrund vorliegt. Eine angemessene Ankündigung muss zuvor erfolgen.
Eine Gewaltankündigung kann sowohl verbal als auch non-verbal erfolgen, beispielsweise durch Drohungen, Gesten oder eindeutige Handlungen. Diese muss für die Gegenpartei klar erkennbar sein.
Selbstverteidigung ist erlaubt, wenn das eigene Leben oder das Leben anderer unmittelbar bedroht wird. Auch hierbei muss eine nachvollziehbare Reaktion erfolgen.
Der Einsatz eines Lassos gegen eine Person gilt als Gewaltanwendung und muss vorher angekündigt werden. Das bloße Halten eines Lassos stellt keine Ankündigung dar.
Gefesselte Personen dürfen sich nicht eigenständig befreien, es sei denn, dies ist logisch ins Roleplay eingebunden und nachvollziehbar begründet.
Befindet sich eine gefesselte Person über einen längeren Zeitraum (ca. 20 Minuten) ohne Interaktion anderer Spieler in der Situation, kann eine eigenständige Befreiung erfolgen. In diesem Fall gilt die Person als verletzt und darf für mindestens 30 Minuten keine aggressiven Handlungen ausführen.
Gefesselte Personen sind aktiv in das Roleplay einzubinden. Ein vollständiges Ignorieren oder „Vergessen“ einer Person ist untersagt.
§8 Maskierung, Kleidung und Aussehen im Rollenspiel
Als Maskierung gelten Bandanas oder vergleichbare Gesichtsbedeckungen. Weitere Maskierungen (z. B. Tiermasken) bedürfen einer Genehmigung durch das Serverteam. Natives dürfen entsprechende Maskierungen im Rahmen ihres Roleplays tragen.
Eine Maskierung verschleiert die Identität eines Charakters. Eine Identifizierung ist nur möglich, wenn die Person eindeutig erkannt wurde (z. B. durch vorherige Beobachtung oder besondere Merkmale).
Veränderungen am Erscheinungsbild (z. B. Kleidung oder Stimme) können zur Verschleierung beitragen, ersetzen jedoch keine vollständige Maskierung.
Nach einer aggressiven Handlung dürfen für einen Zeitraum von 30 Minuten keine grundlegenden Veränderungen am Erscheinungsbild vorgenommen werden.
Grundlegende Änderungen am Aussehen (z. B. Frisur, Bart oder auffällige Merkmale) sind nur erlaubt, wenn der Charakter nicht aktiv gesucht wird und nicht kürzlich an einer Straftat beteiligt war.
Veränderungen am Erscheinungsbild müssen stets realistisch und nachvollziehbar sein. Unrealistische Veränderungen innerhalb kurzer Zeiträume sind untersagt.
§9 Geiselnahmen, Überfälle und Diebstähle
Überfälle, Einbrüche und Diebstähle dürfen nur mit einem nachvollziehbaren Roleplay-Hintergrund durchgeführt werden.
Folgende Gegenstände dürfen nicht entwendet werden:
- medizinische Ausrüstung
- spezielle Ausrüstung von Natives (z. B. Bögen, Tomahawks, Bolas)
Pro Person dürfen maximal entwendet werden:
- 50 Prozent des Bargeldes
- 50 Prozent des Inventars
- zwei Waffen
- abgesehen von der Exekutive; diese darf alle Waffen mit vorliegendem Roleplay-Hintergrund abnehmen
Illegale Waffen dürfen im Rahmen des Roleplays entwendet werden.
Pferde und Kutschen dürfen nach einem Überfall oder einer Geiselnahme entwendet werden, sofern sie sich direkt vor Ort befinden. Ein zusätzliches Herbeirufen von Kutschen ist nicht erlaubt.
Das Erzwingen der Übertragung von Eigentum (z. B. Pferde, Kutschen, Häuser oder Boote) ist untersagt.
Das Erzwingen von Banktransaktionen oder Zugriff auf Bankkonten ist verboten. Der betroffene Spieler kann dies für sich selbst entscheiden.
Gestohlene Gegenstände müssen mindestens 30 Minuten im Besitz des Täters bleiben und dürfen in dieser Zeit nicht absichtlich „gesichert“ werden.
Geiseln müssen aktiv in das Roleplay eingebunden werden. Ein sinnloses Festhalten oder Töten ist untersagt.
Das Lasso darf nicht ohne Ankündigung oder Roleplay-Hintergrund eingesetzt werden, um eine Person sofort handlungsunfähig zu machen. Der Gegenpartei muss eine angemessene Reaktionszeit eingeräumt werden.
Ausnahmen können für genehmigte Fraktionen oder spezielle Events durch das Serverteam festgelegt werden.
Kriminelle Handlungen sollten immer maskiert oder getarnt erfolgen.
§10 Charaktererstellung & Charaktertod
Jeder Charakter benötigt eine nachvollziehbare Hintergrundgeschichte sowie einen realistischen Namen, der zur Spielwelt passt. Die Charaktergeschichte wird im Rahmen der Einreise geprüft und kann bei Bedarf angepasst werden.
Ein Charaktertod (inkl. Hinrichtungen) darf nur mit triftigem Grund und einem passenden Roleplay-Hintergrund erfolgen. Dieser muss im Vorfeld über das High Team beantragt und genehmigt werden.
Das Serverteam behält sich vor, bei schwerem Fehlverhalten oder mangelnder Wertschätzung des eigenen Lebens einen Charaktertod festzulegen.
Nach einem Charaktertod darf sich der neue Charakter nicht an das vorherige Leben erinnern und keine Rache ausüben.
Zwischen Spielern oder Gruppen kann ein sogenannter Ride-In / Blood-In vereinbart werden. Dieser muss im Support angemeldet, nachweisbar (z. B. per Clip) und im Roleplay ausgespielt sein. Bedingungen und Details werden durch das Serverteam festgelegt.
Verstöße innerhalb eines Ride-In können im Roleplay entsprechende Konsequenzen haben (z. B. Ausschluss oder Hinrichtung).
Änderungen oder Auflösungen eines Ride-In müssen über ein Support-Ticket gemeldet werden.
Ein Ride-Out / Blood-Out ermöglicht unter bestimmten Voraussetzungen die Durchführung eines Charaktertods. Dieser muss jedoch vorab im Support angemeldet und genehmigt werden.
Ein Wechsel des Charakters muss plausibel begründet sein. Alle laufenden Roleplay-Stränge sind vorher abzuschließen.
Das Serverteam prüft jeden Charakterwechsel. Der bisherige Charakter sollte eine angemessene Spielzeit (Richtwert: mehrere Wochen) aufweisen.
Wenn ein Charakter in der LAW ist, darf der zweite Charakter nicht in die Crime.
§11 New-Life-Regel / Bewusstlosigkeit
Nach einer Bewusstlosigkeit besitzt der Charakter nur noch eingeschränkte Erinnerungen an die Situation. Konkrete Details zur vorherigen Auseinandersetzung dürfen nicht mehr genutzt werden.
Wird ein Charakter nicht durch einen Mediziner oder Schamanen behandelt und respawnt, darf er sich für einen Zeitraum von 60 Minuten nicht mehr an den Ort der vorherigen Roleplay-Situation begeben.
Nach einer Bewusstlosigkeit ist es untersagt, unmittelbar erneut als Aggressor aufzutreten. Für einen Zeitraum von 30 Minuten darf keine aktive Eskalation oder aggressive Handlung ausgehen.
Verteidigung ist weiterhin erlaubt, sofern diese nachvollziehbar ist und Verletzungen entsprechend ausgespielt werden.
Die New-Life-Regel dient dazu, fortlaufende Konflikte zu unterbrechen und ein faires Roleplay für alle Beteiligten zu gewährleisten. Ein bewusstes Umgehen dieser Regel ist untersagt.
§12 Gruppierungen / Banden / genehmigte Bad Fraktionen / Kriegerstämme
Zivile Gruppen dürfen bei konfliktbezogenen Roleplay-Handlungen (z. B. Überfälle, Angriffe, Provokationen) maximal aus 5 aktiven Personen bestehen.
Genehmigte Bad Fraktionen sowie Kriegerstämme dürfen bei Konflikten mit maximal 8 Personen gleichzeitig agieren (Angreifer und Verteidiger zusammen).
Für genehmigte Events oder besondere Roleplay-Situationen können durch das High Team Ausnahmen festgelegt werden.
Staatliche Fraktionen dürfen bei Konflikten mit maximal 12 Personen gleichzeitig agieren (Angreifer und Verteidiger zusammen).
Für genehmigte Events oder besondere Roleplay-Situationen können durch das High Team Ausnahmen festgelegt werden.
Zur Gründung einer Fraktion sind mindestens 4 aktive Spieler erforderlich. Die Gründung muss über ein Support-Ticket beantragt und genehmigt werden.
Genehmigte Bad Fraktionen und Kriegerstämme müssen sich im Support bewerben und unterliegen besonderer Kontrolle. Die Fraktionsleitung trägt Mitverantwortung für das Verhalten ihrer Mitglieder.
Genehmigte Fraktionen dürfen untereinander kooperieren, sofern dies im Roleplay nachvollziehbar begründet ist.
Sonderregelungen für genehmigte Fraktionen:
- bestimmte Waffen dürfen im Rahmen des Roleplays entwendet werden
- für geplante Überfälle gelten erweiterte Möglichkeiten
- spezielle Ausrüstung darf genutzt werden, sofern dies dem Roleplay entspricht
Bei wiederholten Regelverstößen durch Mitglieder kann eine Verwarnung für die gesamte Fraktion ausgesprochen werden.
Bei schwerwiegenden oder wiederholten Verstößen kann eine Fraktion durch das Serverteam aufgelöst werden. Hier reichen bereits Regelverstöße von 2 Bandenmitgliedern.
Verwarnungen können nach einer festgelegten Zeit (z. B. 1 Monat) entfernt werden, sofern keine weiteren Verstöße erfolgen.
Bei genehmigten Bad Fraktionen sowie Kriegerstämmen sind maximal 12 Mitglieder erlaubt.
§13 Korruption
Korruption ist im Roleplay grundsätzlich erlaubt, sofern sie nachvollziehbar ausgespielt wird und im Spielgeschehen erkennbar ist. Wird Korruption aufgedeckt, müssen die entsprechenden Konsequenzen vom Charakter getragen werden.
Korruption zur persönlichen Bereicherung durch staatliches Eigentum (z. B. Steuern, Staatskonten oder Lagerbestände) ist untersagt.
Amtsträger und Mitglieder staatlicher Fraktionen (z. B. Regierung, Gericht, Militär, Ärzte oder Verwaltung) sind verpflichtet, ihre Aufgaben neutral und unparteiisch auszuführen.
Entscheidungen im Amt dürfen nicht durch Bestechung, Drohungen oder andere unrechtmäßige Einflüsse erzwungen werden.
Verstöße gegen diese Regelungen können zu Konsequenzen wie Amtsentzug, Sanktionen oder Charaktertod führen.
§14 Staatliche Fraktionen
Zu den staatlichen Fraktionen zählen unter anderem: Sheriff Department, Ärztekammer, Regierung, Gericht sowie das Militär.
Staatliche Fraktionen handeln auf Grundlage ihrer jeweiligen Dienstvorschriften. Diese sind verpflichtend einzuhalten.
Durchsuchungen (z. B. von Kutschen, Taschen, Betrieben oder Unterkünften) sind nur mit einem nachvollziehbaren Roleplay-Grund und entsprechender Legitimation erlaubt. Die Grundlage (z. B. Dokumente oder Hinweise) muss im Roleplay erkennbar sein.
Staatliche Fraktionen dürfen Tatwaffen und relevante Gegenstände beschlagnahmen. Diese sind zeitnah im Fraktionslager zu sichern.
Staatliche Fraktionen dürfen Hilfspersonen für bestimmte Aufgaben einsetzen. Diese müssen zeitlich begrenzt sein und im Roleplay nachvollziehbar geregelt werden.
Beschlagnahmte Gegenstände (z. B. Substanzen oder Materialien) dürfen nach Abschluss eines Falls im Roleplay sinnvoll weiterverwendet oder übergeben werden (z. B. an medizinische Einrichtungen).
§15 Unternehmen / Gewerbe
Jedes Unternehmen oder Gewerbe muss beim Government angemeldet und genehmigt werden.
In der ersten Woche kann ein angemeldetes Unternehmen finanzielle Unterstützung erhalten. Die Auszahlung erfolgt gesammelt am Ende der Woche und kann an Bedingungen geknüpft sein.
Ab der zweiten Woche ist jedes Unternehmen verpflichtet, Steuern zu zahlen. Die Höhe wird durch das Government festgelegt und richtet sich nach der Art des Gewerbes.
Die Übergabe oder der Verkauf eines Unternehmens darf nur mit vorheriger Zustimmung des Serverteams erfolgen.
Herstellungsprozesse müssen realistisch dargestellt werden. Unrealistisch schnelle Produktionen sind untersagt.
Pferdeausbildung:
- das Training von Pferden muss realistisch erfolgen
- ein abgeschlossenes Training dauert 3 Tage
- spezielle Züchtungen benötigen zusätzliche Zeit
- unnatürliche Veränderungen (z. B. Farben, Größe und Breite) sind untersagt
Kutschenbau:
- Kutschen benötigen je nach Größe maximal 3 Tage Bauzeit
- zusätzliche Anpassungen (z. B. Lackierung) verlängern die Fertigstellung
Büchsenmacher:
- Massenproduktionen sind untersagt
- Waffenherstellung muss realistisch erfolgen
§16 Vereinbarungen zu eskalierten Auseinandersetzungen
Kommt es zu einem länger andauernden Konflikt zwischen Parteien (Spieler, Gruppen oder Fraktionen), kann dieser als eskalierte Auseinandersetzung eingestuft werden. Die Einstufung muss über ein Support-Ticket beantragt und genehmigt werden.
Der Support führt mit den beteiligten Parteien ein klärendes Gespräch. Dabei können folgende Rahmenbedingungen festgelegt werden:
- Kampf- und Sperrzeiten
- Regeln zur Eskalation (z. B. Einsatz von Waffen)
- Dauer der Auseinandersetzung (maximal 2 Wochen)
- Ziel des Konflikts
- Sieg- oder Abbruchbedingungen
- Regelungen zur Kriegsbeute
- mögliche Konsequenzen (z. B. Hinrichtungen)
Die maximale Teilnehmerzahl kann durch den Support festgelegt werden. In der Regel sind bis zu 12 aktive Spieler pro Partei erlaubt.
Alle beteiligten Spieler müssen vor Beginn der Eskalation beim Support gemeldet werden.
Während der Auseinandersetzung sind die festgelegten Regeln strikt einzuhalten. Verstöße können zum Abbruch der Situation oder zu Sanktionen führen.
Können sich die Parteien nicht auf Rahmenbedingungen einigen, entscheidet der Support verbindlich über den Ablauf.
§17 Teamspeak & Kommunikation
Die Kommunikation im Spiel erfolgt ausschließlich über den vorgesehenen Voice-Server (z. B. TeamSpeak).
Für das Spielen auf dem Server ist ein funktionierendes Mikrofon erforderlich. Störgeräusche oder eine ungeeignete Audioqualität sind zu vermeiden.
Es darf ausschließlich das vorgegebene Voice-Plugin (z. B. SaltyChat) verwendet werden. Andere Plugins, die das Spielerlebnis beeinflussen oder Vorteile verschaffen, sind untersagt.
Das Muten des Mikrofons ist im Roleplay nur in begründeten Ausnahmefällen erlaubt. Das gezielte Verhindern von Kommunikation ist untersagt.
Soundboards dürfen verwendet werden, sofern sie das Roleplay unterstützen und andere Spieler nicht stören.
Externe Kommunikationsmittel (z. B. Discord während einer aktiven RP-Situation) dürfen nicht genutzt werden, um sich Vorteile im Roleplay zu verschaffen.
§18 Allgemeine Regelungen zum Projekt
Das private Anschreiben oder Markieren von Teammitgliedern ist untersagt. Anliegen sind grundsätzlich über ein Support-Ticket zu klären.
Bei einem Ausschluss kann ein Antrag auf Entbannung oder Verkürzung über ein Ticket gestellt werden. Der Fall wird vollständig neu geprüft und kann auch zu einer Verlängerung der Sanktion führen. Beweise (z. B. Videos oder Clips) sind zulässig und erwünscht.
Verlustmeldungen von Gegenständen durch Serverfehler müssen innerhalb von 12 Stunden mit entsprechendem Beweis gemeldet werden.
Spieler sind verpflichtet, dem Support auf Anfrage Aufnahmen oder Clips (z. B. VODs) zur Verfügung zu stellen.
Die Veröffentlichung von Inhalten (z. B. Videos oder Clips) im Zusammenhang mit dem Projekt kann durch die Projektleitung geregelt oder eingeschränkt werden.
Inhalte, die auf dem Server oder im Discord entstehen (z. B. Screenshots), dürfen durch das Projektteam für Präsentations- oder Werbezwecke verwendet werden.
Die Projektleitung behält sich vor, im Rahmen des Hausrechts Entscheidungen zu treffen, die über das Regelwerk hinausgehen, sofern dies dem Schutz des Projekts dient.
Aufnahmen von Supportgesprächen sind untersagt. Aufnahmen im Roleplay sind erlaubt.
Falsche Aussagen oder gezielte Schädigung von Teammitgliedern sind untersagt.
Mit der Nutzung des Servers erklärt sich jeder Spieler damit einverstanden, dass notwendige Daten (z. B. Plattform-IDs) gespeichert und verarbeitet werden.
§19 Arzt / Schamanen-RP
Arztpraxen unterliegen der Kontrolle der jeweiligen Leitung (z. B. Ärztekammer).
Notrufsignale (z. B. Klingeln) dürfen ausschließlich in echten Notfällen verwendet werden.
Das Roleplay von Ärzten und Schamanen ist zu respektieren. Behandlungen dürfen nicht absichtlich gestört oder unnötig hinausgezögert werden.
Ärzte handeln neutral und unparteiisch. Sie dürfen nicht aktiv an Kampfhandlungen teilnehmen oder gezielt als Geiseln genommen werden.
Verliert ein Arzt durch eigenes Verhalten seine Neutralität (z. B. Teilnahme an Gefechten), kann er entsprechend behandelt werden.
Schwere Verletzungen (z. B. durch Schusswaffen) sind realistisch auszuspielen. Unrealistische Heilungen oder sofortige vollständige Genesung sind untersagt.
Während laufender Kampfhandlungen dürfen keine Behandlungen stattfinden. Verletzte Personen dürfen erst nach Ende der Situation versorgt werden.
Arztpraxen gelten grundsätzlich als geschützte Bereiche. Der Einsatz von Waffen ist auf das notwendige Minimum zu beschränken.
Arztpraxen dürfen nicht als Schutzräume oder Verstecke während aktiver Konflikte missbraucht werden.
Ein Stamm darf maximal einen Hauptschamanen stellen. Die Nutzung schamanischer Fähigkeiten muss im Roleplay nachvollziehbar dargestellt werden.